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Zusatzleistungen

Wir können Ihnen in unserer Praxis eine Reihe weiterer Untersuchungen als privatärztliche oder Selbstzahlerleistungen anbieten. Diese liefern innerhalb des Spektrums der internistischen Diagnostik wichtige Informationen. Die Untersuchungen sind nachfolgend im Einzelnen dargestellt.

Koloskopie

Die Koloskopie ist eine endoskopische Untersuchung des Dickdarmes. Es handelt sich hierbei um eine Untersuchungsmethode, mit der sich die Darmschleimhaut gut beurteilen lässt. Bei Bedarf können Gewebeproben entnommen werden, z.B. bei entzündlichen Veränderungen. Außerdem lassen sich Polypen entfernen, zumeist gutartige Schleimhautwucherungen, aus denen sich aber auch Krebs entwickeln kann.

Gewebeproben und Polypen werden im Anschluss histologisch untersucht, um eine genaue Diagnose sicherzustellen.

Vor einer Darmspiegelung muss der Darm gereinigt werden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, am Tag vor der Untersuchung abführende Substanzen zu trinken. Der genaue Ablauf der Vorbereitung sowie Fragen zur Untersuchung werden in einem Vorgespräch einige Tage vor der Koloskopie ausführlich besprochen.

Die Gabe einer Beruhigungsspritze ermöglicht eine schmerzfreie Untersuchung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass aus Sicherheitsgründen für 24 Stunden keine Fahrtüchtigkeit besteht. Das Abholen durch eine Begleitperson oder die Nutzung eines Taxis für die Heimfahrt sind dann notwendig.

Gastroskopie

Bei der Gastroskopie handelt es sich um eine endoskopische Untersuchung, bei der sich die Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm beurteilen lässt.

Es werden Gewebeproben entnommen mit der Frage nach einer chronischen Entzündung und einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, einem möglichen Auslöser von Magenschleimhautentzündungen oder Geschwüren. Andere Gründe für die Gewinnung von Gewebeproben sind u.a. der Ausschluss einer Glutenunverträglichkeit, der Sprue, sowie der Einschätzung des Stadiums bei einer Refluxerkrankung.

Anschließend erfolgt eine histologische Untersuchung der Proben zur Diagnosesicherung.

Die Magenspiegelung wird zumeist morgens durchgeführt. Daher ist es erforderlich, am Vorabend ab 18:00 nichts mehr zu essen und ab 6 Stunden vor dem Termin nichts mehr zu trinken. Am Morgen des Untersuchungstages sollten keine Tabletten eingenommen werden.

Um eine möglichst wenig belastende Untersuchung zu gewährleisten, wird der Rachen mit einem Spray betäubt. Dies führt bereits zu einer deutlichen Reduktion eines ggf. vorhandenen Würgereizes.

Auf Wunsch kann auch ein Beruhigungsmittel verabreicht werden, woraufhin die recht kurze Untersuchung nicht als unangenehm empfunden wird. Dabei ist jedoch zu beachten, dass aus Sicherheitsgründen für 24 Stunden keine Fahrtüchtigkeit besteht. Das Abholen durch eine Begleitperson oder die Nutzung eines Taxis für die Heimfahrt sind dann notwendig.

Atemtest

Durch bestimmte Atemtests können Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf Laktose oder Fruktose nachgewiesen werden. Bei der Laktose- oder Fruktoseintoleranz können entsprechende Zucker aufgrund eines Enzymmangels im Darm nicht verarbeitet und resorbiert werden. Sie verbleiben im Darm und werden von den Darmbakterien zersetzt. Dabei entstehen Gase und andere Stoffwechselprodukte, die zu Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen können. Durch diätetische Maßnahmen können diese Unverträglichkeiten gut beeinflusst werden.

Diese diagnostische Methode eignet sich auch zum Nachweis einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarmes. Hierbei können ähnliche Beschwerden auftreten, da der Dünndarm mit Bakterien überwuchert ist, die normalerweise im Dickdarm vorkommen. Zur Behandlung werden Antibiotika eingesetzt.

Echokardiographie

Es handelt sich um eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, mittels derer die Größe der Herzkammern, die Funktion und Morphologie der Herzklappen und Bewegung der Herzwände beurteilt werden können. Weiterhin macht die Untersuchung eine Aussage über die Herzfunktion. Bestimmte Herzerkrankungen führen zu spezifischen Veränderungen des Herzens, die mit der Echokardiographie nachgewiesen werden können.

Gefäß-Check

Da heutzutage Erkrankungen des Herzkreislaufsystems eine extrem bedeutende Rolle spielen, ist es sinnvoll, die Risikofaktoren rechtzeitig zu erfassen. Risikofaktoren für das Auftreten von Arterienverkalkung sind erhöhte Blutcholesterinwerte, hier insbesondere eine Erhöhung des LDL-Cholesterins, sowie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Rauchen, Bewegungsmangel und vieles mehr. Wichtig ist, das individuelle Risikoprofil zu erkennen, um gezielt vorbeugen zu können.

Als zusätzliche Leistungen bieten wir Ihnen folgende Untersuchungen an:
Ermittlung des individuellen Herzinfarktrisikos innerhalb der nächsten 10 Jahre nach dem Procam-Risikoscore.

Bestimmung der Intima-Media-Dicke (IMD): Hier wird mittels Ultraschall die Dicke der Gefäßinnenschicht an der Halsschlagader gemessen. Dieser Wert weist auf eine schnellere Entwicklung einer Gefäßverkalkung hin. Es ist ein einfach zu bestimmender Parameter, der sich auch zur Verlaufsbeurteilung gut eignet.

Tauchtauglichkeits- untersuchung

Das Sporttauchen erfreut sich immer größerer Beliebtheit und entwickelt sich zunehmend zum Breitensport. So haben in Deutschland etwa 1 Million Menschen Taucherfahrung. Um Tauchunfällen vorzubeugen, werden seit einiger Zeit regelmäßige medizinische Kontrollen empfohlen oder sogar vorgeschrieben. Das Untersuchungsintervall ist vom Lebensalter abhängig.

Nach der „Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) e.V.“ gilt folgende Empfehlung:
Die Untersuchung sollte im Alter unter 40 Jahren alle 3 Jahre, nach dem 40. Lebensjahr jährlich wiederholt werden.

Die Tauchtauglichkeit ist gegeben, wenn alle erhobenen Befunde unauffällig sind. Auch bei Abweichungen von der Norm ist Tauchen mit Einschränkungen möglich. Dann werden weiterführende Untersuchungen nötig.
Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung umfasst folgende ärztliche Leistungen:
• Allgemeine und spezielle Anamnese
• Körperliche Untersuchung
• Messen des Blutdrucks
• Ruhe-EKG zur Erfassung möglicher Durchblutungs-u. Herzrhythmusstörungen
• Spirometrie zur Beurteilung der Lungenfunktion
• Ausstellung einer Bescheinigung zur Tauchtauglichkeit
Nach dem 40. Lebensjahr wird die Durchführung einer Ergometrie (Belastungs-EKG) mit Messung von Blutdruck und EKG unter Belastung empfohlen. Bei auffälligen Befunden wären weiterführende Untersuchungen bzw. eine entsprechende fachspezifische Abklärung indiziert.